Aufgrund der Unwägbarkeiten für Entwicklungen hinsichtlich internationaler Mobilität bis zum Jahresende 2020, findet der nächste Campus voraussichtlich im Juni 2021 statt.

 

Die Zukunftsbrücke Chinese-German Young Professional Campus bringt jährlich je 15 deutsche und chinesische Nachwuchsführungskräfte aller Sektoren zu einem intensiven Dialog zusammen. Das Programm richtet sich an Deutsche und Chinesen mit 2 bis 10 Jahren Berufserfahrung, die bereits heute an verantwortungsvollen Schaltstellen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Zivilgesellschaft positioniert sind und die Zukunft der bilateralen Beziehungen aktiv mitgestalten wollen.

Bei Fragen zur Zukunftsbrücke – Chinese-German Young Professional Campus wenden Sie sich an  Matthias Stepan.

 

 

Die Zukunftsbrücke bietet den 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine fachliche und interkulturelle Weiterbildung sowie den Zugang zu einem wachsenden Netzwerk von exzellenten Nachwuchsführungskräften aus Deutschland und China. Das Programm findet im jährlichen Wechsel in China und Deutschland statt. Die Kosten für die Programmteilnahme inklusive Anreise, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. Zusätzlich zur Programmphase der Zukunftsbrücke finden regelmäßige Alumni-Aktivitäten in beiden Ländern statt.

 

 

Zukunftsbrücke 2021 "Partnership for the future – towards an economy that serves all"

Die zunehmend sichtbaren Folgen des Klimawandels und der Anstieg von sozialer Ungleichheit sind die Treiber für ein drastisches Umdenken in der Wirtschaftspolitik: Neue Modelle sollen fairer sein, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und der Zerstörung des Planeten entgegenwirken.

Bei dem diesjährigen Zukunftsbrücke-Campus stehen Überlegungen zur Ausgestaltung von neuen Wachstumsstrategien im Fokus: wie können wir den Wandel hin zu ressourceneffizienter Produktion vollziehen? Wie kommen wir in unterschiedlichen Bereichen dem Ziel der Klimaneutralität näher? Wie kann die Gesellschaft als Ganzes von Wachstum profitieren?

Entscheidungsträger*innen in beiden Ländern betrachten Innovation, Digitalisierung und internationale Zusammenarbeit als entscheidend, um den notwendigen Wandel hin zu nachhaltigeren Wirtschaftsmodellen erfolgreich zu vollziehen – und damit die Ziele der 2030-Agenda zu erreichen. Gleichzeitig wachsen die Vorbehalte gegenüber deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten. Diese Vorbehalte sind auf die Wahrnehmung einer zunehmenden Rivalität zwischen den beiden Ländern und einer schrumpfenden Vertrauensbasis zurückzuführen.

Im Rahmen der diesjährigen Zukunftsbrücke erhalten die teilnehmenden Nachwuchsführungskräfte aus China und Deutschland Einblicke in die je nach Land unterschiedlichen Strategien und Ansätze, die jeweiligen Wirtschaftsmodelle grüner und zum Nutze aller zu gestalten. Vorträge, Exkursionen und Diskussionen sollen den Wissenstand über das andere Land erhöhen – und zugleich Vertrauen auf persönlicher wie institutioneller Ebene schaffen. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der Artikulation und Kommunikation von unterschiedlichen Sichtweisen auf zentrale Themen im deutsch-chinesischen Dialog.

Die Zukunftsbrücke 2021 findet voraussichtlich im Juni 2021 in China statt.

Campus: Orte & Themen

Programm in Deutschland und China

Während der siebentägigen Programmphase der Zukunftsbrücke führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hintergrundgespräche mit renommierten Expert*innen und nehmen an thematischen Exkursionen sowie interkulturellen Trainings teil. Untereinander und mit Expert*innen diskutieren sie Trends, Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und China sowie Themen der bilateralen Beziehungen. Hochrangige Rektor*innen beider Länder begleiten das Programm: Dr. Michael Schaefer, Vorsitzender des Vorstands  der BMW Stiftung Herbert Quandt und ehemaliger Botschafter in China, sowie Dr. Astrid Skala-Kuhmann, Advisor on China und ehemalige Landesdirektorin GIZ China, sind die deutschen Rektor*innen der Zukunftsbrücke.

Brückenbau durch Dialog: Aufbau eines zukunftsfähigen Netzwerkes engagierter Nachwuchsführungskräfte

Bewerbung

Die Stiftung Mercator wählt jährlich die 15 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftsbrücke aus. Die Auswahl der Teilnehmenden aus China erfolgt durch den chinesischen Projektpartner.

Bewerbungsvoraussetzung

  • mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
  • exzellente akademische und berufliche Qualifikationen
  • gesellschaftliches Engagement
  • deutsche Staatsangehörigkeit

  • sehr gute Englischkenntnisse

  • ausgeprägtes Interesse an internationalen Beziehungen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen sowie deutsch-chinesischer Zusammenarbeit

Die 15 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftsbrücke werden in einem offenen Bewerbungsverfahren ausgewählt. Eine Vorauswahl wird auf Grundlage der einzureichenden Unterlagen getroffen. Die finale Entscheidung über eine Aufnahme ins Programm erfolgt nach einem persönlichen Auswahlgespräch.

 

Bewerbungstool

Die Bewerbungsphase für den nächsten Campus der Zukunftsbrücke ist vorerst ausgesetzt. Aufgrund der Unwägbarkeiten für Entwicklungen hinsichtlich internationaler Mobilität bis zum Jahresende, findet der nächste Campus voraussichtlich im Juni 2021 in China statt. Sobald ein Termin für die Ausrichtung feststeht, informieren wir über die angepassten Termine und Fristen für die Bewerbung.

Die Bewerbung für die Zukunftsbrücke ist während der Bewerbungsphase ausschließlich über das Online-Bewerbungstool möglich. 

Bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder technischen Schwierigkeiten erreichen Sie uns hier.

Bitte beachten Sie, dass wir nur Bewerbungen deutscher Staatsangehöriger berücksichtigen können.
Die Auswahl der chinesischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt durch den Projektpartner in China.

Termine & Fristen

Aufgrund der Unwägbarkeiten für Entwicklungen hinsichtlich internationaler Mobilität bis zum Jahresende, findet der nächste Campus wohl im Juni 2021 in China statt. Sobald ein Termin für die Ausrichtung feststeht, informieren wir über die angepassten Termine und Fristen für die Bewerbung.

 


FAQ

Eine Bewerbung als deutsche Teilnehmerin oder als deutscher Teilnehmer für die Zukunftsbrücke ist derzeit nur mit deutschem Pass möglich.

Das Bewerbungsverfahren für chinesische Staatsbürger wird von unserem chinesischen Projektpartner, dem Allchinesischen Jugendverband (ACYF) durchgeführt. Es ist keine Bewerbung chinesischer Bewerber über das Bewerbertool der Stiftung Mercator möglich.

Nein. Solange Sie uns von Ihrem Interesse an der Zukunftsbrücke und dem jeweiligen Thema überzeugen können, gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich Fach- und Arbeitsbereich.

Expertise zum Thema der Zukunftsbrücke durch berufliche, akademische oder ehrenamtliche Tätigkeiten ist keine Voraussetzung für eine Teilnahme. Wir suchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer starken Persönlichkeit, aber nicht zwingend einer ausgewiesenen Expertise zum Thema.

Sie sollten ein starkes Interesse haben, sich mit Nachwuchsführungskräften aus China zu vernetzen. Die Zukunftsbrücke richtet sich jedoch explizit an Personen mit und ohne China-Expertise, um eine gemischte Teilnehmergruppe zu gewährleisten.

Sie müssen diese Voraussetzung bis zum Programmbeginn erfüllen.

Die ausführlichen FAQ können Sie hier herunterladen: PDF

Projektpartner