Die Zukunftsbrücke Chinese-German Young Professional Campus bringt jährlich je 15 deutsche und chinesische Nachwuchsführungskräfte aller Sektoren zu einem intensiven Dialog zusammen. Das Programm richtet sich an Deutsche und Chinesen zwischen 28 und 38 Jahren, die bereits heute an verantwortungsvollen Schaltstellen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Zivilgesellschaft positioniert sind und die Zukunft der bilateralen Beziehungen aktiv mitgestalten wollen.

Bei Fragen zur Zukunftsbrücke – Chinese-German Young Professional Campus wenden Sie sich an  Matthias Stepan.

 

 

Die Zukunftsbrücke bietet den 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine fachliche und interkulturelle Weiterbildung sowie den Zugang zu einem wachsenden Netzwerk von exzellenten Nachwuchsführungskräften aus Deutschland und China. Das Programm findet im jährlichen Wechsel in China und Deutschland statt. Die Kosten für die Programmteilnahme inklusive Anreise, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. Zusätzlich zur Programmphase der Zukunftsbrücke finden regelmäßige Alumni-Aktivitäten in beiden Ländern statt.

 

 

Zukunftsbrücke 2019 "Achieving the 2030 Agenda – Rethinking global partnerships for sustainable development"

Klimawandel, Umweltverschmutzung, Ressourcenknappheit, Krieg und Krise – Wir sind mit einer Vielzahl von regionalen und internationalen Herausforderungen konfrontiert. 2015 wurde die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit 17 Zielen von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Für die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) ist es nötig, neuartige Partnerschaften zu bilden. Dabei spielen Deutschland und China eine wichtige Rolle. Doch nicht nur Nationalstaaten, sondern auch neue Multi-Akteurs-Partnerschaften aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und einzelnen Individuen können gemeinsam zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beitragen.

Die Zukunftsbrücke 2019 findet zum Thema "Achieving the 2030 Agenda – Rethinking global partnerships for sustainable development" vom 11. bis zum 17. Oktober 2019 in Berlin und Paretz statt. Während des einwöchigen Programms haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander und mit Experten und Entscheidungsträgern intensiv über neue Multi-Akteurs-Partnerschaften zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung auszutauschen und sich zu vernetzen.

Programm in Deutschland und China

Während der siebentägigen Programmphase der Zukunftsbrücke führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hintergrundgespräche mit renommierten Experten und nehmen an thematischen Exkursionen sowie interkulturellen Trainings teil. Untereinander und mit Experten diskutieren sie Trends, Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und China sowie Themen der bilateralen Beziehungen. Hochrangige Rektoren beider Länder begleiten das Programm: Dr. Michael Schaefer, Vorsitzender des Vorstands  der BMW Stiftung Herbert Quandt und ehemaliger Botschafter in China, sowie Dr. Astrid Skala-Kuhmann, Director Global Partnerships - Emerging Economies - G20, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, sind die deutschen Rektoren der Zukunftsbrücke.

Brückenbau durch Dialog: Aufbau eines zukunftsfähigen Netzwerkes engagierter Nachwuchsführungskräfte

Ziel der Zukunftsbrücke – Chinese-German Young Professional Campus ist der Aufbau eines aktiven, intersektoralen Netzwerks junger Führungskräfte aus China und Deutschland. Dieses persönliche und professionelle Netzwerk soll einen entscheidenden Beitrag zu einer zukunftsfähigen und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Partnerschaft zwischen beiden Ländern leisten.

Die Zukunftsbrücke und ihre Ziele werden von den Regierungen Deutschlands und Chinas ausdrücklich unterstützt. Das Projekt wird folglich regelmäßig in den gemeinsamen Erklärungen anlässlich der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen erwähnt, zuletzt 2016.

Die Zukunftsbrücke ist ein Projekt der Stiftung Mercator und der BMW Foundation Herbert Quandt in Kooperation mit dem All-Chinesischen Jugendverband (ACYF).

Bewerbung

Die Stiftung Mercator wählt jährlich die 15 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftsbrücke aus. Die Auswahl der Teilnehmenden aus China erfolgt durch den chinesischen Projektpartner.

Bewerbungsvoraussetzung

  • mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
  • exzellente akademische und berufliche Qualifikationen
  • gesellschaftliches Engagement
  • deutsche Staatsangehörigkeit

  • Alter zwischen 28 und 38 Jahren
  • sehr gute Englischkenntnisse
  • ausgeprägtes Interesse an internationalen Beziehungen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen sowie deutsch-chinesischer Zusammenarbeit

Die 15 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftsbrücke werden in einem offenen Bewerbungsverfahren ausgewählt. Eine Vorauswahl wird auf Grundlage der einzureichenden Unterlagen getroffen. Die finale Entscheidung über eine Aufnahme ins Programm erfolgt nach einem persönlichen Auswahlgespräch.

 

Bewerbertool

Die Bewerbungsphase für die Zukunftsbrücke 2019 hat am 14. März 2019 begonnen.

Die Bewerbung für die Zukunftsbrücke ist während der Bewerbungsphase ausschließlich über das Online-Bewerbertool möglich. 

Die Bewerbungsphase endet am 5. Mai 2019, Mitternacht.

Bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder technischen Schwierigkeiten erreichen Sie uns hier.

Bitte beachten Sie, dass wir nur Bewerbungen deutscher Staatsangehöriger berücksichtigen können.
Die Auswahl der chinesischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt durch den Projektpartner in China. 

Termine & Fristen

  • 14. März 2019: Beginn Bewerbungsphase Zukunftsbrücke 2019
  • 5. Mai 2019

    Bewerbungsschluss Zukunftsbrücke 2019
  • 9. Juli 2019: Auswahlgespräche in Berlin Zukunftsbrücke 2019
  • 10. Juli 2019: Auswahlgespräche in Essen Zukunftsbrücke 2019
  • 11.-17. Oktober  2019: Zukunftsbrücke 2019 in Berlin und Paretz

FAQ

Eine Bewerbung als deutsche Teilnehmerin oder als deutscher Teilnehmer für die Zukunftsbrücke ist derzeit nur mit deutschem Pass möglich.

Das Bewerbungsverfahren für chinesische Staatsbürger wird von unserem chinesischen Projektpartner, dem Allchinesischen Jugendverband (ACYF). Es ist keine Bewerbung chinesischer Bewerber über das Bewerbertool der Stiftung Mercator möglich.

Nein. Solange Sie uns von Ihrem Interesse an der Zukunftsbrücke und dem jeweiligen Thema überzeugen können, gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich Fach- und Arbeitsbereich.

Expertise zum Thema der Zukunftsbrücke durch berufliche, akademische oder ehrenamtliche Tätigkeiten ist keine Voraussetzung für eine Teilnahme. Wir suchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer starken Persönlichkeit, aber nicht zwingend einer ausgewiesenen Expertise zum Thema.

Sie sollten ein starkes Interesse haben, sich mit Nachwuchsführungskräften aus China zu vernetzen. Die Zukunftsbrücke richtet sich jedoch explizit an Personen mit und ohne China-Expertise, um eine gemischte Teilnehmergruppe zu gewährleisten.

Sie müssen diese Voraussetzung bis zum Programmbeginn erfüllen.

Sie müssen die Voraussetzung bis zum Programmbeginn erfüllen.

Die ausführlichen FAQ können Sie hier herunterladen: PDF

Medien & Downloads

Projektpartner